Börsenlexikon

Glossar

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AAA
Rating
Abmahnungspflicht
Aufklärungspflicht der Banken
Abschluss im Börsenhandel
Der Abschluss im Börsenhandel wird auch Trade genannt.
Absicherung/-fonds
Hedge/-fund
Agio
Aufgeld bei Wertpapieren und Investmentfonds. Stellt die Differenz zwischen Nennwert und tatsächlich zu zahlendem, höheren Börsenkurs dar. Auch der Ausgabeaufschlag bei Fonds wird als Agio bezeichnet.
Aktien
Bei einer Aktiengesellschaft gehört das Unternehmen den Aktionären, die Aktien besitzen. Eine Aktie hat i.d.R. einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist.
Mit dem Gesetz über die Zulassung von Stückaktien wurden 1998 nennwertlose Aktien in das deutsche Aktienrecht eingeführt. Bei diesen wird das Aktienkapital durch eine bestimmte Anzahl von Aktien dargestellt und nicht durch einen bestimmten Nennbetrag. Durch die Einführung des Euro werden die nennwertlosen Aktien in Zukunft eine höhere Bedeutung gewinnen.
Ein Aktionär haftet in Höhe des Nennwerts seiner Aktien und wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, z.B. über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien ("Stämme") dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien ("Vorzüge") kein Stimmrecht, erhalten jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien. Vergleiche: Namens- und Inhaberaktien
Alpha
Kennzahl. Sie beschreibt, um wie viel sich eine Kapitalanlage besser entwickelt als ihr jeweiliger Vergleichsmaßstab (Benchmark). Je höher das Alpha, desto besser hat sich die Kapitalanlage im Verhältnis zum Markt entwickelt.
Alternative Investments
Investitionen in Hedge-Fonds, Managed Futures, Private Equity und Immobilien. Im weiteren Sinn können auch Kunst und Antiquitäten dazu gezählt werden. Alternative Investments haben das Ziel, jedes Jahr ein positives Ergebnis zu erwirtschaften - unabhängig von der Marktlage. Die meisten klassischen Aktienfonds geben sich damit zufrieden, ein besseres Ergebnis als der Index (Benchmark) zu erzielen.
Amex
Die American Stock Exchange ist nach der New York Stock Exchange und dem NASDAQ die drittgrösste Aktienbörse der USA. Neben Einzelwerten werden an der Amex zahlreiche börsengehandelte Fonds oder EFT (Exchange traded funds gehandelt.
Anleihen
Verzinsliche Wertpapiere, die von Banken, Unternehmen oder staatlichen Institutionen ausgeben werden, um deren Finanzbedarf zu decken. Andere Bezeichnungen für Anleihen: Obligationen, Schuldverschreibungen, Rentenpapiere oder Bonds.
Ask
Englische Bezeichnung für Brief, Briefkurs (Angebot). Das Gegenteil davon ist Bid für Geld, Geldkurs (Nachfrage)
Asset Klasse
Unterteilung des Kapitalmarktes in verschiedene Klassen. Die wichtigsten sind: Aktienmarkt, Rentenmarkt, Geldmarkt und alternative Anlagen. Weitere Unterteilung in z.B: länderbezogene Assetklassen, wie Aktien Deutschland, Aktien Europa, Aktien Japan, etc.
Ausgabeaufschlag
Differenz zwischen dem Ausgabepreis beim Erwerb eines Fonds und dem Rücknahmepreis (Anteilswert). Der Ausgabeaufschlag dient der Deckung der Vertriebskosten und wird in unterschiedlicher Höhe erhoben. Einige KAGs berechnen nach Höhe des Anlagebetrages gestaffelte Ausgabeaufschläge.
Ausschüttung
Sammelbegriff für Zahlungen wie Dividenden, Zinsen, Boni, Liquidationserlöse, Barausschüttungen
Baisse
Fallen der Kurse an den Börsen. Die negative Kursentwicklung kann sich über den Gesamtmarkt oder nur auf einzelne Marktbereiche erstrecken. Gegen Ende einer Baisse-Periode findet ein Sellout statt. Als Baissier werden Marktteilnehmer bezeichnet, welche fallende Kurse erwarten und sich entsprechend verhalten. Z.B. durch short selling. Gegensatz: Hausse, Haussier
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Bandbreite
In einem System fester Wechselkurse, z. B. im früheren EWS gibt die Bandbreite die zulässige Abweichung der Devisenkassakurse (Marktkurse von einem vertraglich vereinbarten Leitkurs an. Die obere und untere Grenze der Bandbreite bezeichnet man als Interventionspunkte. Erreicht der Devisenkurs einen Interventionspunkt, sind die am Wechselkurssystem beteiligten Notenbanken zur Intervention verpflichtet.
Basiswährung
Base currency
BEHG
Abkürzung für Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel vom 24.03.1995
Benchmark
Masstäbe, Vergleichsgrösse zu Messung der Performance einer Anlage oder eines Portfolios. Insbesondere Indizes dienen als Benchmark.
Bid
Angelsächsicher Börsenausdruck für G = Geld (Nachfrage) Gegenteil Ask für B = Brief (Angebot)
Blue chips
Bezeichnung für Aktien der größten, international bekanntesten Unternehmen, die einen wesentlichen Anteil am gesamten Börsenumsatz haben und deren Kurse auch in der Berechnung der gebräuchlichen Indizes eingehen.
Bond
Englische Bezeichnung für Anleihensobligation. Je nach wirtschaftlicher Ausgestaltung wird in verschiedene Bonds unterschieden.
Bonität
Mit Bonität bezeichnet man die Qualität des Schuldners, die sich aus seiner Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit ergibt. Der Begriff der Bonität umschreibt somit sowohl die Zahlungsfähigkeit und den Zahlungswillen als auch die im Geschäftsleben wichtige Wertung der charakterlichen Eigenschaften eines Schuldners bzw. seiner Organe.
Broker
Angloamerikanische Bezeichnung für Makler. Die Entschädigung für die Dienstleistung des Brokers ist die Brokerage.
Call
In der Bank- und Börsensprache üblich Kurzbezeichnung für eine Kaufoption. Mit einem Call ist für den Erwerber das Recht, nicht aber die Verpflichtung verbunden einen Basiswert (Devisen, Aktien, Indizes) innerhalb einer festgelegten Frist oder zu einem bestimmten Endfälligkeitstermin zu einem spezifizierten Preis zu erwerben. Im Gegenzug übernimmt der Stillhalter die Verpflichtung, den Basiswert bei Optionsausübung gegen Zahlung des Basispreises bereit zu stellen.
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Cash Flow
Der Cash Flow ist eine Bilanzkennzahl, die Rückschlüsse auf die Finanzierungskraft eines Unternehmens zuläßt. Der Cash Flow wird aus der Summe von Jahresüberschuß, Abschreibungen, Veränderungen der langfristigen Rückstellungen sowie Steuern vom Ertrag und Einkommen ermittelt.
Commodities
Allgemeiner englischer Ausdruck für Waren und Güter. In der Wirtschaftsfachsprache sind darunter allerdings Roh- und Grundstoffe zu verstehen, wie Rohöl, Erze, Gold, Kaffee, Tee oder Schweinebäuche, die weltweit an der Börse in großen und standardisierten Mengen und Qualitäten gehandelt werden.
Compliance
Der Begriff Compliance entstammt dem Englischen und kann in Zusammenhang mit dem Finanzwesen frei als befolgen von Regeln übersetzt werden. Diese Regeln sind unterschiedlichster Art.
Courtage
Entschädigung welche der Kunde für ein Wertpapiergeschäft der Bank, Vermittler oder Makler zu zahlen hat, auch Kommission genannt. An den traditionellen Börsen waren die Courtagen in der Regel einheitlich geregelt.
Dachfonds (fund of funds)
Fondskategorie. Als Dachfonds werden Fonds bezeichnet, die ihre Mittel ihrerseits in Unterfonds anlegen, also in Anteilsscheine anderer Fonds.
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DAX
An der Frankfurter Börse ermittelter Börsenindex. Er wird aus den Kursen der 30 umsatzstärksten deutschen Aktien berechnet und ist der meistbeachtete Indikator für die Kursentwicklung des deutschen Gesamtmarktes.
Day trading
Von Day trading spricht man, wenn der Anleger Positionen innerhalb eines Tages kauft und wieder verkauft. Die Titel werden dabei oft nur wenige Minuten oder Stunden gehalten und wegen des kurzfristig grossen Risikos auf keinen Fall über Nacht. Im Gegensatz zum konventionellen Anlagegeschäft wird beim Day trading nur auf momentane Volatilitäten, nicht aber auf eine längere und konstante Kursentwicklung spekuliert.
Depot
Der Begriff ist dem lateinischen Wort „depositum“ entlehnt und bedeutet so viel wie „das Hinterlegte“ oder „das jemandem zur Verwahrung Übergebene“. Banken, andere Kreditinstitute und Investmentgesellschaften bieten Kunden Depots, also Aufbewahrungsorte an, um Vermögensanlagen wie Investmentfondsanteile, Wertpapiere, Schmuck, Edelmetalle oder wertvolle Gemälde sicher zu verwahren. Darüber hinaus erleichtert die Depothinterlegung die Verwaltung von Wertpapieren, beispielsweise automatische Abwicklung von Zins- und Dividendenzahlungen sowie sonstiger Ausschüttungen, Einladungen zu Hauptversammlungen oder Informationen über den Depotbestand.
Depotbank
Im Allgemeinen Bezeichnung für eine Bank, die für ihre Kunden die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren übernimmt, also das Depotgeschäft betreibt. Im Besonderen Bezeichnung für die Depotbank bei Anlagefonds, welche die Trennung des Fondvermögens und des Vermögens der Investmentgesellschaft sicherstellt.
Derivate
Überbegriff für Finanzinstrumente (z.B. Optionen, Futures, Bezugsrechte, Swaps), deren Preise sich nach den Kursschwankungen oder den Preiserwartungen von anderen Anlageobjekten (Aktien, Anleihen, Währungen, Warenlieferungen, etc.) bzw. Finanzprodukten (der sog. Basiswerte oder underlyings) richten. Derivate sind so konstruiert, dass sie solche Schwankungen und Erwartungsänderungen überproportional nachvollziehen. Daher lassen sie sich sowohl zur Absicherung gegen Wertverluste eines Anlageobjektes einsetzen als auch zur Spekulation auf hohe Kursgewinne desselben.
Diversifikation
Streuung der Investition. Je breiter die Asset Allocation im Portfolio, desto geringer das Gesamtrisiko und desto höher auch das Performance-Potenzial. Jedes einzelne Wertpapier birgt neben der Chance auf einen Kursgewinn auch Risiken, die zum einen im Papier selbst liegen (systematisches Risiko) und zum anderen in der Entwicklung der einzelnen Wertpapiermärkte (auch als Marktrisiko oder unsystematisches Risiko bezeichnet). In der Modernen Portfoliotheorie haben nach Harry M. Markowitz auch alternative Investments wie Hedge-Fonds einen festen Platz in der Vermögensaufteilung.
Dividende
Die Dividende ist der Gewinn, der anteilig für eine Aktie von der Aktiengesellschaft ausgeschüttet wird. Die Dividende entspricht nicht dem Gesamtgewinn einer AG, da der Ausschüttungsbetrag vor der Auszahlung durch Rückstellungen o.ä. reduziert wird. Über die Dividendenhöhe und ihre Auszahlung entscheidet die Hauptversammlung des Unternehmens. Während in England und den USA die Dividende auch quartalsweise ausgezahlt wird, wird in Deutschland die Dividende i. d. R. jährlich gezahlt.
EBIT
Engl.: "earnings before interest and taxes". Unternehmenskennzahl : Ergebnis vor Steuern + Zinsaufwand
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EBITDA
Earnings Before Interests, Taxes, Depreciation and Amortisation, bezeichnet das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte. Die Kennzahl ermöglicht Vergleiche bei der operativen Ertragskraft von Gesellschaften, die international betrachtet, unter verschiedenen Gesetzgebungen bilanzieren.
EBK
Abkürzung für Eidgenössische Bankenkommission
ECN
Abkürzung für Electronic communication network
Emerging markets
Der Begriff Emerging markets (aufstrebende Märkte, Volkswirtschaften) bezeichnet im Jahr 2002 in erster Linie Entwicklungsländer, welche Zugang zum internationalen Kapitalmarkt haben. Obwohl der Begriff noch relativ jung ist, hat sein Inhalt bereits eine erhebliche Entwicklung hinter sich.
Emission
Erste Ausgabe von Effekten(Beteiligungsrechte oder Forderungsrechte) gleichartiger Ausstattung und Platzierung dieser Effekten innerhalb einer kurzen Zeitspanne zu gleichen Bedingungen, zum Zweck der Beschaffung langfristiger Fremdkapitals (Anleihe) oder von Eigenkapital (Aktie, Partizipationsscheine) am Kapitalmarkt.
Equity
In den USA Begriff für Eigenkapital der Unternehmung
Exposure
Der Anteil eines Portfolios oder von Finanzströmen einer Unternehmung, welche einer Risikodimension ausgesetzt ist, wird Exposure genannt.
FED
Abkürzung für Federal reserve system
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Festgeld
Festgelder sind Gelder, die mit fester Laufzeit und für diese Laufzeit festem Zinssatz. Die Verzinsung richtet sich nach den Konditionen am Geldmarkt.
Flat fee
Depotgebühr
Fonds
Französisch: Kapital. Fonds sind durch Kapitalanlagegesellschaften oder Fondsgesellschaften verwaltete Kapitalvermögen, die in Immobilien, Aktien etc. investiert werden.
Futures
Futures sind standardisierte Termingeschäfte, die an Börsen gehandelt werden. Standardisiert sind Basiswert, Volumen, Lieferort bzw. Lieferdauer, Qualität und finanzielle und physische Abwicklung. Als Basiswerte dienen Effekten (Aktien, Obligationen, Wertrechte). Beide Parteien, also Käufer und Verkäufer, kommen zum aktuellen Datum überein, eine bestimmte Menge zu einem in der Zukunft liegenden Zeitraum abzunehmen bzw. zu liefern.
Futures fonds
Fonds, die ihre Mittel an Termin- oder Optionsbörsen investieren. Zur Auswahl stehen neben Finanz- auch Warentermingeschäfte. Futures-Fonds weisen aufgrund der Hebelwirkung der derivativen Instrumente ein höheres Risiko auf als andere Wertpapierfonds. Sie unterliegen zudem teilweise nicht dem Investmentgesetz. Häufig wird diese Form durch computergesteuerte Trendfolgesysteme verwaltet.
Gap
Begriff aus der technischen Analyse. Gap bedeutet Lücke zwischen dem Schlusskurs und dem Eröffnungskurs zweier Perioden. Es gibt Exhaustion gaps, Common gaps, Breakaway gaps und Continuations gaps.
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Gate
Tor, Plattform, Basis
Geschlossener Hedge Fonds
Hedge-Fonds, der nur eine bestimmte, festgelegte Anzahl von Anteilen ausgegeben hat, die öffentlich gehandelt werden. Erwerb und Kauf ist nur über die Börse möglich.
GEWINNBETEILIGUNG (engl. PERFORMANCE FEE)
Erfolgsabhängige Managementgebühr, die entweder bei Erreichen oder Übertreffen der Benchmark oder unabhängig davon direkt dem Fonds verrechnet wird und damit ebenso wie die fixe Managementgebühr in dem veröffentlichten Anteilspreis bereits berücksichtigt ist.
GWG
Geldwäschereigesetz
Glattstellen
In der Bank und Börsensprache Ausdruck, der das Schliessen einer offenen Position bedeutet. Glattstellen ist also die Kontrahierung eines Gegengeschäfts zu einer Handelsposition.
Going long
Kauf von Effekten oder Waren auf Termin. Going long führt zu einer Long position. Gegensatz: Going short.
Going short
Leerkauf (Short selling). Verkauf von Effekten oder Waren auf Termin. Going short führt zu einer Short position. Gegensatz: going long.
Halten
In der Finanzanalyse Empfehlung Aktien nicht zu verkaufen, die entsprechende Position aber auch nicht zu erhöhen. Nachdem verschiedene Banken nur selten ausdrückliche Verkaufsempfehlungen abgeben, ist halten vielfach auch als eine indirekte, verdeckte Verkaufsempfehlung zu betrachten. Eine Rückstufung von Kauf auf Halten kann ebenso als ein Signal zur Vorsicht interpretiert werden
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Hausse
Bedeutet in der Börsensprache das allgemeine meist längere Zeit anhaltende Steigen der Kurse eines Marktes oder wichtiger Marktsegmente. Ala hausse spekulieren heisst, Käufe abschliessen in der Hoffnung auf Kursgewinn. Ein Haussier ist ein Börsenspekulant, der mit dem Steigen der Kurse rechnet und entsprechend operiert. Gegenteil: Baisse
Hebel
Statistische Kennzahl. Der Hebel gibt an, um welchen Faktor das bewegte Anlagevolumen größer ist als das eingesetzte Kapital. Zum einen kann er in der Natur der Termingeschäfte selbst liegen, wo beim Futures-Handel etwa nur eine bestimme Sicherheitsleistung zu hinterlegen ist (Margin); zum anderen kann ein Hebel auch durch die Aufnahme von Fremdkapital auf das Fondsvolumen ausgeübt werden. Durch Hebelung (auch Leverage genannt) können sich sowohl Chancen als auch Risken erhöhen.
Hedge
Der Begriff stammt aus der amerikanischen Finanzwelt und bezeichnet ein Sicherungsgeschäft gegen mögliche Verluste aufgrund von Preisschwankungen von Aktien, Anleihen, Devisenkursen oder Waren. Im Vordergrund des Hedging steht somit nicht die Spekulationsabsicht, sondern das Absicherungsgeschäft, das mögliche Verluste abschwächen und gleichzeitig das Gewinnpotenzial reduziert.
Hedge-Fonds
Investmentfonds, die bei ihren Anlageentscheidungen kaum oder keinen gesetzlichen oder sonstigen Beschränkungen unterliegen. Fonds, die ihre Mittel überwiegend am Terminmarkt in derivative Instrumente wie Optionen und Futures investieren. Hedge-Fonds dürfen im Gegensatz zu den reglementierteren Futures-Fonds aber auch einen Teil ihrer Mittel am Kassamarkt anlegen.
High water mark
Mit High water mark wird das in einem Portfolio Management erreichte Gewinnniveau bezeichnet, welches überschritten werden muss, bevor der Manager Anspruch auf zusätzliche Anlageerfolgsprämien hat. Eine ungenügende oder gar negative Performance in einer Abrechnungsperiode wirkt sich demnach auf die Entschädigung des Managers aus.
IBAN
Abkürzung für International bank account number
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Index
Statistische Kennzahl zur Darstellung von Veränderungen zwischen verschiedenen Zeitpunkten. Aktienindizes etwa geben die Veränderung der Entwicklung bestimmter Aktien über einen gewissen Zeitraum an. Aktien- und Rentenindizes werden eingesetzt, um Indikatoren für die Entwicklung eines Gesamt- oder Teilmarktes, einer Branche oder einer Region zu schaffen. Zu den bekanntesten Indizes zählen der Deutsche Aktienindex DAX, der amerikanische Dow Jones, der japanische Nikkei-225 oder der Morgan Stanley Capital International (MSCI) World.
Indexfonds
Fonds, die die Zusammensetzung eines bestimmten, repräsentativen Index nachzubilden suchen. Das Anlageergebnis von Indexfonds sollte im wesentlichen die Entwicklung des Index widerspiegeln.
Inflation
Inflation bedeutet anhaltender Anstieg des Preisniveaus und damit gleichzeitig Sinken der Kaufkraft des Geldes. Inflationäre Entwicklungen werden mit Preisindices gemessen. Das Gegenteil von Inflation bezeichnet man als Deflation.
Investment
Englische Bezeichnung für Anlage von Geldkapital, Kapitalanlagen.
IPO
Abkürzung für Initial public offering
Januarphänomen
Erklärt wird das Januarphänomen damit, dass im Januar umfangreiche Beträge aus Zins- und Prämienzahlungen zur Anlage bereit stehen und auch investiert werden. In jüngster Zeit scheint das Januarphänomen mehr und mehr auszubleiben.
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Joint venture
Bezeichnung für gemeinsame Tochtergesellschaft im Rahmen der Unternehmungskooperation. Joint ventures werden aus verschiedenen Motiven errichtet. Aus gesetzlichen Gründen kann die Zusammenarbeit mit einem Partner aus dem lokalen Markt bei der Errichtung einer Tochtergesellschaft im Ausland zwingend sein.
JP Morgan bond index
Obligationenindex
Kassamarkt
Börseneinteilung. Am Kassamarkt erfolgt mit Geschäftsabschluss gleichzeitig die Erfüllung des Geschäfts. Gegenteil: Terminmarkt
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Kennzahlen
Kennzahlen entstehen durch Auswerten und Vergleichen bestimmter Daten und geben als Indikatoren in konzentrierter Form Aufschluss über sonst nicht messbare Größen wie beispielsweise den Erfolg eines Investmentfonds. So misst fondsweb.de beispielsweise im Fondmeter-Ranking die risikoadjustierten Rendite, die so genannten Risk Adjusted Performance (RAP), die dem Fondsanleger Aufschluss über das Risiko/Renditeverhältnis des betreffenden Fonds gibt. Weitere Kennzahlen von Investmentfonds sind beispielsweise das Kurs/Gewinnverhältnis (KGV), Sharpe Ratio, Informatio Ratio, Jensen’s Alpha oder Treynor-Ratio.
Klumpenrisiko
Als Grundsatz gilt, dass die Risiken einer Bank oder eines Effektenhändlers zu streuen sind, da mehrere kleinere Risiken ein Institut weit weniger gefährden als ein einziges grosses Risiko.
Kotierung
Die Kotierung (Börseneinführung/-zulassung) bezeichnet ein Verfahren, nach welchem Effekten bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen zum Handeln an einer Börse zugelassen werden. Das Verfahren ist im Kotierungsreglement der SWX (Swiss Exchange festgelegt
Kursgewinn
Erwirtschafteter Ertrag eines Anlegers, der sich aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis und einem höheren Verkaufspreis eines Wertpapiers ergibt.
Kursverlust
Verlust eines Anlegers, der sich aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis und einem niedrigeren Verkaufspreis eines Wertpapiers ergibt.
KUV (Kurs/Umsatz-Verhältnis)
Das Kurs-Umsatz-Verhältnis errechnet sich durch die Division des Aktienkurses durch den Umsatz einer Gesellschaft je Aktie. Es gibt also an, mit dem Wievielfachen des Umsatzes eine Aktie an der Börse gehandelt wird. Nach Meinung vieler Fachleute wird diese Kennzahl meistens zu sehr vernachlässigt.
Längste Verlustperiode
Diese Zahl gibt an, wie viele Monate in Folge ein Fonds in der Vergangenheit Verluste erlitt.
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Leerverkauf, short
Form des Wertpapierverkaufs. Der Leerverkäufer leiht sich Wertpapiere von Versicherungen, Pensionskassen oder Banken, verkauft diese in der Hoffnung auf fallende Kurse und profitiert dann am Ende vom niedrigeren Rückkaufpreis. Aus einem Leerverkauf entsteht eine so genannte Short-Position.
Leverage
Leverage bedeutet wörtlich übersetzt Hebelwirkung. Der Leverage spielt in der Finanzwirtschaft in verschiedenen Zusammenhängen eine zentrale Rolle.
Limit
Preisgrenze für einen Kauf- oder Verkaufsauftrag von Wertpapieren.
Liquidität
Bezeichnung für verfügbares Geld.
Long
Anlagesituation, in der ein Investor bereits Wertpapiere besitzt und mit steigenden Kursen rechnet.
Managed futures
Hedgefondstrategie im weiteren Sinne. Fondsmanager, die nach dieser Strategie vorgehen, arbeiten vielfach mit Hilfe einer globalen und systematischen Handelsstrategie unter Nutzung vornehmlich von Terminkontrakten, sowohl mit Short- als auch mit Long-Positionen. Spekuliert wird dabei auf steigende oder fallende Kurse von Futures, aber auch anderer Derivate, in den Bereichen Aktien, Anleihen, Indizes, Währungen oder Rohstoffen (Commodities).
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Managementgebühr
Die Managementgebühr, auch Management fee oder Verwaltungsgebühr genannt, wird ähnlich wie die Depotbankgebühr nicht den Anteilsinhabern direkt belastet, sondern dem Fondsvermögen entnommen und hat damit Auswirkungen auf die Wertentwicklung. Die Investmentgesellschaft stellt sie dem Fonds für die Verwaltung und das Management in Rechnung.
Margin
Sicherheitsleistung. Diese ist bei Abschluss von Futures-Geschäften notwendig. Sie wird bei der entsprechenden Börsen-Clearing-Stelle, die auf die korrekte Abwicklung des Trades achtet, hinterlegt. Sie beträgt eine individuell festgelegte Prozentzahl des Order-Volumens. Geht das Geschäft nicht auf, kann es zu einer Nachschusspflicht kommen (Margin Call). Bei Optionen wird eine Margin-Hinterlegung nur bei Eingehen einer Short-Position verlangt.
Maximaler Wertverlust (worst drow down)
Bezeichnet den stärksten Wertrückgang, den ein Fonds oder Index während eines Sechsmonatszeitraums in den vergangenen drei Jahren verzeichnete. Dazu werden gleitende Zeiträume gemessen.
Mid Caps
So werden Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 250 Mio. EUR und 1000 Mio. EUR bezeichnet. An der FWB werden die Mitglieder des MDAX dem Mid Cap-Segment zugeordnet
Mindestanlagesumme
Häufig wird bei einem Fondsinvestment ein Mindestbetrag verlangt. Angaben zur Mindestanlage finden sich im Verkaufsprospekt.
MSCI World Index
Der MSCI World Index besteht aus mehr als 1500 Aktien aus mehr als 23 Ländern. Der Index repräsentiert in etwa 85 Prozent der Börsekapitalisierung dieser Länder.
Net asset value (NAV)
Nettoinventarwert. Gibt den Wert des gesamten Fondsvermögens an.
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Nettoperformance
Performance nach Abzug aller Verwaltungsgebühren, rückforderbaren Verrechnungssteuern sowie Transaktionskosten und Pauschalgebühren (all-in fees), die nicht zugeordnet werden können.
New economy
Als New economy bezeichnen viele die Wachstumsmärkte der Informations-, Medien- und Kommunikationstechnologie bzw. deren Konvergenz hin zu einer interaktiven Multimediaindustrie.
Obligation
In der schweizerischen Bankenpraxis Kurzbezeichnung für Schuldverpflichtungen, die eine Geldleistung zum Inhalt haben, entweder in der Form von Kassenobligationen oder Anleihensobligationen.
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Offener hedge fonds
Hedge-Fonds mit unlimitierter Anteilszahl. Die umlaufenden Anteile werden permanent zurück genommen. Bei Bedarf werden neue Anteile ausgegeben. Gegenteil: Geschlossener Hedge-Fonds
Offshore fund
Investmentfonds, die meist aus steuerlichen Gründen ihren Sitz in Ländern ohne spezielle Investmentgesetzgebung gewählt haben, z.B. Liechtenstein, Bermudas, Niederländische Antillen oder British Vergin Islands.
Optionen
Optionen sind derivative Finanzprodukte, d. h. sie leiten Ihren Wert von einem anderen Instrument, dem so genannten Basiswert ab. Als Basiswert sind Aktien, Aktienindizes, Obligationen, Rohstoffe oder Währungen häufig anzutreffen.
Performance
Ertrag einer Kapitalanlage. Dieser setzt sich aus der Kursveränderung zusammen, den Dividenden, Zinserträgen und Zinseszinsen. Meist wird die Performance für einen Zeitraum von einem Jahr angegeben.
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Portfolio
Das Portfolio/Portfeuille ist die Zusammensetzung des Fondsvermögens z.B. aus verschiedenen Wertpapieren.
Portfolioeffizienz
Basierend auf der Modern Portfolio Theory von Nobelpreisträger Prof. Harry Markowitz kann durch Beimischung eines Hedge-Fonds in ein Portfolio das Risiko deutlich gesenkt werden. Alternative Investments können aufgrund ihrer Null- bis Negativkorrelation das Risiko nicht nur reduzieren, sondern gleichzeitig auch die Gesamtperformance des Portfolios erhöhen.
Publikumsfonds
Investmentfonds, deren Anteilsscheine keinem bestimmten Anlegerkreis vorbehalten sind, sondern von jedermann erworben werden können. Gegenteil: Spezialfonds
Put
In der Bank- und Börsensprache übliche Kurzbezeichnung für eine Verkaufsoption. Mit einem Put ist für den Erwerber das Recht, nicht aber die Verpflichtung verbunden, einen Basiswert (Devisen, Aktien, Indizies) innerhalb einer festgelegten Frist oder zu einem bestimmten Endfälligkeitstermin zu einem spezifizierten Preis zu verkaufen.
QI
Abkürzung für Qualified intermediaries
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Quartalsdividende
In den USA übliche, aufwändige und deshalb wohl nicht mehr zeitgemässe Form der Gewinnausschüttung, welche in einem engen Zusammenhang mit der vierteljährlichen Finanzberichterstattung zu sehen ist. In Europa wird wenn überhaupt nur eine Interimsdividende ausgeschüttet.
Quote
Kursstellung – Stellen eines Kurses zum Kauf (Geld, Geldkurs, bid) oder zum Verkauf (Brief, Briefkurs, ask) durch einen Markteilnehmer
Quote machine
Handelsprogramm
Rating
Als Rating wird ein Verfahren zur Beurteilung von Finanzierungstiteln oder Unternehmungen mit Hilfe von Skalen bezeichnet. Unter Rating wird auch das Ergebnis des Verfahrens, das heisst also das durch Symbole einer Ratingskala ausgedrückte Urteil über die Bonität einer Unternehmung oder einer Anleihe, verstanden. Ratings helfen den Investoren bei Ihren Anlageentscheiden.
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Rendite
Ertrag einer Kapitalanlage. Sie errechnet sich, indem die Performance durch das investierte Kapital geteilt wird. Ausgedrückt in Prozent.
Risiko
Schwankungsausmaß des Ertrags. Das Risiko ist die Abweichung von der erwarteten Durchschnittsentwicklung. Es kann daher positiv oder negativ sein. Unterschieden wird systematisches und unsystematisches Risiko: Das systematische Risiko kann durch Streuung nicht aufgefangen werden und trifft alle Portfoliowerte gleich (Inflation, Zinsschritte, Regierungswechsel, Naturkatastrophen,...). Das unsystematische Risiko (marktinnewohnend oder projektspezifisch) kann durch Diversifikation eliminiert werden (Bonitätsrisiko, Informations- und Interpretationsrisiken, Fondsmanagementfehler, Genehmigungsrisiken,...)
SEC
Oberste US-amerikanische Börsenaufsicht. Die Abkürzung steht für Securities and Exchange Commission.
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Short
Abgekürzte Bezeichnung für Short position. Short wird häufig in Wortkombinationen verwendet wie: short gehen
Short-Position
Trading-Situation. Ein Anleger ist short, wenn er entweder einen Kontrakt oder Basiswert verkauft hat, ohne ihn vorher zu besitzen oder wenn er Optionen und Futures verkauft hat.
Small Caps
Dies ist die Bezeichnung für kleinere Aktiengesellschaften mit geringem Eigenkapital. Darunter fallen Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung die unter EUR 250 Mio. liegt.
Spread
Kursspanne
Stop-Loss
Automatisierte Verkaufsaufträge zu Beginn einer Investition. Stop-Loss-Marken stellen Markierungen dar, bei deren Erreichen automatisch wieder verkauft wird. Sie dienen zur strikten Verlustbegrenzung.
Technische Analyse
Analysemethode. Sie untersucht das Kursverhalten von Börsenwerten wie Aktien beispielsweise. Diese bewegen sich in Trends; dabei werden bestimmte Kursbereiche wie durch einen unsichtbaren Widerstand oftmals nicht über- oder unterschritten. Aus wiederkehrenden Mustern und Formationen versucht der technische Analyst Aussagen über den weiteren Kursverlauf zu treffen. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch psychologische selfulling prophecies – je mehr Analysten ihre Empfehlungen technisch begründen, desto größer auch die Eintrittswahrscheinlichkeit. Die technische Analyse steht zum einen im Gegensatz zur Fundamentalanalyse, die volks- und betriebswirtschaftliche Daten analysiert; zum anderen auch im Gegensatz zum Random-Walk-Ansatz, in der vergangene Kursverläufe keine Rolle spielen.
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Terminmarkt
Börseneinteilung. Am Terminmarkt erfolgt die Erfüllung des Geschäfts erst in der Zukunft. Preis, Menge und Termin werden aber bereits bei Geschäftsabschluss vereinbart. Gegenteil: Terminmarkt.
Terminmarktinstrumente / Derivate
Oberbegriff für Instrumente, deren Preis sich aus dem Kurs von anderen Wertpapieren bzw. Finanzprodukten (der sog. Basiswerte oder underlyings) ableitet. Beispiele: Optionen, Futures, Swaps
Trading
Kurzfristiger Kauf- und Verkauf von Wertpapieren
Trading Advisor
Terminhandelsberater. Einzelpersonen oder Unternehmen, die das ihnen anvertraute Anlegerkapital an den weltweiten Terminbörsen investieren (Finanz- und Warenterminkontrakte). CTAs müssen bei der CFTC registriert und Mitglied der NFA sein. CTAs sind quasi die Manager der Futures Funds.Einzelpersonen oder Firmen, die direkt oder indirekt andere über den Kauf oder Verkauf von Futures und Futureoptionen beraten. Sie veröffentlichen meistens den Terminmarkt betreffende Analysen, Berichte und Rundschreiben. Der CTA ist auch berechtigt, Warenterminaufträge seiner Kunden an einen Broker weiterzuleiten. CTAs müssen bei der CFTC registriert sein und eine Mitgliedschaft bei der NFA haben.
Transaktionskosten
Kosten, die beim An- und Verkauf von Wertpapieren anfallen und dem Fondsvermögen belastet werden
Trend
Richtung einer Entwicklung. Unterschieden wird einerseits zeitlich in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Trends, zum anderen richtungsmäßig in Aufwärts-, Seitwärts- und Abwärtstrends.
Valoren
Im engeren Sinn Bezeichnung für Wertpapiere und Wertrechte, im weiteren auch für Wertsachen
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Value at risk Konzept
Mathematisch-statistisches Verfahren zur Berechnung des Verlustpotenzials eines Investmentfondsportfolios bei Kursänderungen der enthaltenen Wertpapierpositionen.
Vertriebszulassung
Bevor Fondsanteile in einem europäischen Land öffentlich zum Vertrieb angeboten werden können, muss die Investmentgesellschaft bei der entsprechenden Aufsichtsbehörde ein Zulassungs- oder Anzeigeverfahren ordnungsgemäß durchlaufen.
Verwaltetes Vermögen
Gesamtheit aller von einer Gesellschaft verwalteten Fondsvolumina.
Verwaltungsgebühr
Die Verwaltungsgebühr zählt wie die Performance Fee zu den indirekten Fondskosten. Sie wird – ähnlich einer Depotbankgebühr oder Depotbankvergütung – dem Fondsvermögen direkt angelastet. Die Wertentwicklung wird daher davon beeinflusst, der Anleger selbst merkt nichts davon. In sämtlichen veröffentlichten Zahlen ist sind die indirekten Gebühren schon berücksichtigt. Die Management Fee wird, wie der Name schon sagt, für die Fondsverwaltung in Rechnung gestellt.
Volatilität
Schwankungsbereich von Wertpapierkursen, Rohstoffpreisen, Zinssätzen oder auch von Investmentfonds-Anteilen während eines bestimmten Zeitraums. Die Volatilität ist eine mathematische Größe (Standardabweichung) für das Maß des Risikos einer Kapitalanlage. Dazu kann zum Beispiel ein Durchschnittswert für die Entwicklung des Fonds in einem Monat gebildet werden. Die Schwankungen dieses Werts werden dann als Standard genommen. So wird gemessen, wie weit sich der Fonds in einem Monat von diesem Durchschnitt entfernt hat. Man errechnet damit die Schwankungsbreite um den Mittelwert herum. Je größer diese Schwankungsbreite ist, um so volatiler und damit risikoreicher ist ein Fonds. Eine weitere Messgröße für das Risiko ist der "Maximale Verlust".
Währungsrisiko
Das Wechselkursrisiko eines in einer Fremdwährung notierten Fonds.
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Wiederanlage
Die Wiederanlage des jährlichen Ausschüttungsbetrags erfolgt in der Regel automatisch. Dem Anleger werden auf Basis des Rücknahmepreises neue Fondsanteile gutgeschrieben. Die Wiederanlage von Ausschüttungen führt zu einem höheren Wertzuwachs des eingesetzten Kapitals (siehe Zinseszinseffekt).
Xemac
Swiss Euro Clearing Bank
Xetra
Bei Xetra handelt es sich um das elektronische Handelssystem der Deutschen Börse. Xetra wurde im November 1997 schrittweise eingeführt.
Yankee bonds, Yankeeanleihe
Von ausländischen Schuldnern weltweit platzierte USD-Anleihen, die bei der SCE (Securities and Exchange Commission) registriert sind.
Yield curve
Englische Bezeichnung für Zinsertragskurve, Zinsstrukturkurve
Zinseszinseffekt
Wiederangelegte Ausschüttungen eines Investment- oder Hedge-Fonds erhöhen den Anlagebetrag und damit den Zinserlös. So ergibt sich ein größerer Wertzuwachs des eingesetzten Kapitals im Vergleich zur regelmäßigen Entnahme der Erträge.
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